Etwas zum Inhalt
- aber nicht alles, denn es soll ja noch spannend bleiben
Frohgelaunt beginnt Abu Hassan ein Duett mit Fatime. Aber anstelle eines großen Festmahls gibt es nur eine dürftige Mahlzeit, Brot und Wasser. Die beiden haben nämlich alles Geld leichtsinnig verprasst. Nun ist guter Rat teuer. Keiner leiht ihnen mehr Geld. Der einzige, der ihnen helfen könnte, ist der reiche Wechsler Omar. Bei dem haben sie allerdings auch schon so hohe Schulden, dass Omar von der schönen Fatime als Gegenleistung Liebe fordert. Darauf antwortet ihm Fatime allerdings mit einem hasserfüllten Brief.
Plötzlich hat Abu Hassan die rettende Idee: "Wir sterben beide!" Er weiß nämlich, dass, wenn die Kalifin von seinem Tod hört, wird sie Fatime - nach Landessitte - Geld für die Begräbniskosten geben. Gesagt getan: Während Fatime weinend zur Kalifin eilt, träumt Hassan schon von den großen Festen, die er mit diesem Geld geben will. Seine fröhliche Stimmung wird ziemlich schnell durch das Auftauchen Omars zerstört. "Geld, Geld, Geld!" ist seine Forderung. Erst als Abu Hassan ihm sagt, Fatime würde ihn später allein im Kabinett erwarten, gewährt er ihnen Aufschub und zieht ab. Mit einem großen Beutel Geld in der Hand kehrt Fatime freudig zurück und spielt ihrem geliebten Ehemann vor, wie tränenreich sie der Kalifin von Hassans Tod berichtet habe.
Das Spielchen wird wiederholt. Nun aber läuft Hassan zum Kalifen, um seinerseits den Tod seiner Ehefrau Fatime zu beklagen. In dieser Zeit erscheint Omar wieder... |